Da Vakuumisolierglas aufgrund seiner innovativen Bauart derzeit keiner harmonisierten europäischen Norm entspricht, wurde die CE-Kennzeichnung über eine individuelle Europäische Technische Bewertung durch die European Organisation for Technical Assessment (EOTA) in die Wege geleitet und mit der Veröffentlichung der ETA 25/0363 im Dezember 2025 erlangt.
Im Rahmen dieser Bewertung wurden verschiedene Leistungsmerkmale des Produkts unabhängig geprüft und nachgewiesen. Dazu zählen unter anderem das Verhalten im Brandfall, die Spezifikationen des Vakuumraums und des Sicherheitsglases, das Licht- und Reflexionsverhalten sowie die Wärmedämmleistung bei unterschiedlichen Beschichtungen.
„Mit der CE-Kennzeichnung haben wir zusammen mit unserem Partner LuxWall™ einen wichtigen Schritt in Richtung Marktdurchdringung für die transparente Wärmedämmtechnologie von GEWE Enthermal™ gemacht“, stellt Günter Weidemann, geschäftsführender Gesellschafter der SCHOLLGLAS Unternehmensgruppe fest.
Hochleistungs-Vakuumisolierglas rückt aufgrund seiner Dämmeigenschaften zunehmend in den Fokus von Bauherren, Architekten und Projektentwicklern. Bei Renovierungsprojekten ermöglicht es den Austausch energetisch schwacher Einfach- und Doppelverglasungen unter Beibehaltung der bestehenden Fensterflügel.
Fenster mit Ug-Werten von 0,3 bis 0,5 W/m²K übertreffen die Mindestanforderungen für den Fensteraustausch gemäß dem deutschen Gebäudeenergiegesetz (GEG) deutlich. Gleichzeitig bietet die Technologie auch im Neubau leistungsfähige Lösungen für energieeffiziente Gebäude. Bereits 8 mm schmale GEWE Enthermal™-Zweifachaufbauten erreichen einen Ug-Wert von 0,3 W/m²K, während GEWE Enthermal Plus™ mit Hybrid-Aufbauten Werte von bis zu 0,25 W/m²K ermöglicht.




